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NACHRICHTEN Nordhessen
Schmerzensgeld-Klage nach documenta
Der Antisemitismus-Skandal der documen-
ta fifteen hat ein juristisches Nach-
spiel: Eine jüdische Klägerin fordert
Schmerzensgeld wegen der Verletzung von
Persönlichkeitsrechten.
Eine Güteverhandlung vor dem Amtsge-
richt Kassel endete ergebislos. Die 77
Jahre alte Klägerin fordert wegen "an-
tijüdischer Beleidigung" 1.500 Euro
Schmerzensgeld von der documenta gGmbH.
Die Gesellschaft hätte das Werk
"People's Justice" des indonesischen
Künstlerkollektivs Taring Padi nicht
öffentlich darstellen dürfen, argumen-
tierte sie. Es wurde später abgehängt.
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